| Bundesliga-Formation im letzten Trainingslager vor der Saison
Die Bundesliga-Saison der Standard-Formationen beginnt am 8. Januar in Ludwigsburg. Dort will das A-Team des TSC Schwarz-Gold im ASC Göttingen in Kooperation mit der Tanzschule Krebs angreifen: „Die Tendenz nach oben hat sich auf der Deutschen Meisterschaft im November gezeigt: Wir wollen in der Saison den vierten Platz ausbauen und haben Platz 3 fest im Visier", so Cheftrainer Markus Zimmermann. Dafür wurden keine Mühen gescheut und die wertvolle Urlaubszeit zwischen Weihnachten und Silvester für ein intensives Trainingslager in Nienburg an der Weser genutzt. Vier Tage voller Einsatz – das braucht es, um die Leistung der Mannschaft erheblich zu steigern. „Das haben wir definitiv geschafft!" zeigt sich Tänzer Bastian Kalusche zuversichtlich. Die Vorbereitung auf den Saisonstart gipfelte in diesem Trainingslager. Ein mobiles Parkett wurde extra angemietet und musste von den Tänzern eigenhändig aufgebaut werden. Doch der Einsatz lohne sich, denn näher an der Turniersituation könne man nicht trainieren, erklärt Trainer Christian Schröder. „Zwar ist es eine finanzielle Belastung, aber wir wollen alle Möglichkeiten wahrnehmen, unsere Mannschaft optimal auf die Bundesliga-Turniere vorzubereiten." Dass so ein Trainingslager kein Zuckerschlecken ist, wissen die Tänzer schon aus der jahrelangen Erfahrung. Aber natürlich bleiben kleinere und größere Wehwehchen nicht aus. „Wir gehen immer wieder an unsere Grenzen. Nicht nur, dass wir täglich elf Stunden trainieren und morgens vor dem Frühstück joggen gehen, es ist neben der körperlichen Anstrengung auch eine Herausforderung für den Kopf. Die Trainer vermitteln einem tausend Inhalte, die man möglichst alle auf einmal umsetzt. Am Ende zählt das Ergebnis: Ein Trainingslager ist dann erfolgreich, wenn alle mit einem positiven Gefühl nach Hause fahren", beschreibt Mannschaftssprecher Kai-Arne Feldhusen die Situation. Nun gilt es, in Ludwigsburg eine Leistungssteigerung zu zeigen und an das Ergebnis von der DM anzuknüpfen. „Wenn wir in Ludwigsburg genauso selbstsicher wie bei der DM auf die Fläche gehen, können wir sehr zufrieden sein", ist sich Kalusche sicher. „Einige Dreien in der Wertung wären schon toll!", konkretisiert Tänzerkollegin Julia Seek das Ziel der Mannschaft. Die Saison – eine intensive Zeit Nun geht es am 8. Januar für die Göttinger Tänzer endlich wieder los: Im Abstand von zwei Wochen finden die fünf Turniere der 1. Bundesliga statt. Das heißt: Voller Einsatz und höchste Konzentration, um die Wertungsrichter mit einer tollen Leistung zu überzeugen und um in der kurzen Phase zwischen den Turnieren letzte Fehler auszumerzen. Das dritte Turnier findet dann in der Heimat statt: Am 5. Februar trifft sich der Formationselite in der Godehard-Halle. „Das ist unser persönliches Highlight! Denn es gibt nichts schöneres, als für das eigene Publikum tanzen zu dürfen", freut sich Teamsprecherin Gesa Ringe schon. Doch der Fokus liegt momentan voll und ganz auf dem Turnier in Ludwigsburg. |
Nachrichten
| Bestens vorbereitet |
Freitag, den 31. Dezember 2010 um 00:00 Uhr
Geschrieben von: Tabea Nolte

