HNA vom 4. März 2011
Göttinger Standardformation startet morgen beim Saisonabschluss in Nürnberg
„So eine Saison habe ich auch noch nicht erlebt", sagt Trainer Markus Zimmermann, der mit seiner Göttinger Formation jeweils Vierter wurde. Auch er glaubt nicht, dass morgen noch einmal Bewegung in das Abschlussresultat oder die Gesamttabelle kommen wird. „In den vergangenen Spielzeiten gab es minimale Verschiebungen in allen Bereichen. Aber in dieser Saison gab es die auch nicht an der Spitze oder im Kampf um den Klassenerhalt." Der Meister steht mit dem Braunschweiger TSC schon lange fest. Die beiden Aufsteiger aus Kassel und Schlusslicht Oldenburg stehen als Absteiger fest, Neuling Oberhausen darf sich dagegen auf eine weitere Saison in der 1. Bundesliga freuen. Die Göttinger haben sich hinter dem Zweiten Ludwigsburg und Berlin auf Rang vier etabliert, noch vor dem morgigen Gastgeber Nürnberg, der zum Abschluss noch einmal besonders motiviert sein dürfte. „Die haben zwar durch das Heimrecht uns gegenüber einen kleinen Vorteil, aber davon lassen wir uns nicht beeindrucken", betont Zimmermann. Was auch Göttingens Teamsprecher Kai-Arne Feldhusen so sieht. „Nürnberg wird mit Sicherheit versuchen, den Heimvorteil zu nutzen. Wenn wir den klaren Abstand zu Platz fünf dort auch halten können, dann wäre das eine klare Aussage." Neue ChoreografieZumal die Göttinger hinter den Kulissen bereits an der neuen Saison basteln. In der Bundesliga wird der TSC Schwarz-Gold Göttingen morgen zum letzten Mal die Choreografie Romeo & Julia zeigen. Nach zwei Spielzeiten hat das Erfolgsmotto dann ausgedient, die neue Choreografie wird ab Anfang Juni trainiert, ist aber noch geheim und wird erst bei der Präsentation vor den Deutschen Meisterschaften im November bekannt gegeben. Doch zuvor wollen die Göttinger morgen in Nürnberg noch einmal kräftig für Furore sorgen. Beim zurückliegenden Turnier in Braunschweig vor zwei Wochen gab's von den Wertungsrichtern das beste Resultat: sechs Vieren und eine Drei, erstmals also keine Fünf. „An dieses Ergebnis wollen und müssen wir anknüpfen", bekräftigt Zimmermann, der ein Motivationsproblem für ausgeschlossen hält. „Immerhin geht es für uns alle ja auch noch mal um die Perspektive für das nächste Jahr." |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. März 2011 um 07:56 Uhr |
Pressespiegel
| Der Abschied von Romeo und Julia |
Freitag, den 04. März 2011 um 07:51 Uhr
Geschrieben von: (rwx) / HNA

Nein, von Durchlässigkeit, Abwechslung oder gar Spannung kann man in der aktuellen Saison der Bundesliga-Standard nicht gerade sprechen. Vier Turniere gab es bislang und alle endeten mit dem gleichen Ergebnis. Eine Ausnahme für das abschließende Turnier am Samstag in Nürnberg ist da nahezu ausgeschlossen.