| HNA vom 7. Februar 2011
Die 2000 Besucher in der ausverkauften Göttinger Godehardhalle sahen acht farbenfrohe Formationen und einen starken Gastgeber, der bereits in der Vorrunde das Publikum mit seiner Choreografie „Romeo & Julia" zum Toben brachte. „Das war sehr dynamisch, charakteristisch sehr stark und insgesamt eine gute Leistung, in der wir punktgenau unser Können abgerufen haben. Allerdings waren ein paar Wackler drin, die wir noch abstellen werden", kündigte Zimmermann für das Finale an. Steigerung im FinaleUnd der Göttinger Coach hielt Wort, denn im Finale der fünf besten Mannschaften konnten sich die Gastgeber tatsächlich noch einmal steigern. Dramaturgisch durchaus passend betraten die Göttinger als letztes Team das Parkett, direkt nach dem OTK Berlin, dem großen Konkurrenten um den angepeilten dritten Rang. Während das Göttinger Publikum die dynamische, risikobereite und gefühlvolle Darbietung des Heimteams mit Standing Ovations honorierte, kam die Leistung bei den sieben Wertungsrichtern anscheinend weniger gut an. Fünf Mal die vier, jeweils eine drei und eine fünf lautete deren Bewertung. Enttäuscht schauten auch die Aktiven des 1. TC Ludwigsburg nach der Bewertung drein. Sieben Mal die zwei lautete das Urteil für ihre „Bohemian Rhapsody"-Choreografie, die - gemessen am Applaus der Zuschauer - durchaus auch die eine oder andere eins verdient gehabt hätte. So aber fiel der Vorsprung des Siegers Braunschweiger TSC auf den Zweitplatzierten noch größer aus. Erstmals in dieser Saison kassierte der Welt- und Europameister aus Braunschweig sieben Mal die Note eins für die Interpretation des Themas „Ballads of Rock". Am Ende gab's die identische Reihenfolge zu den beiden bisherigen Turnieren. Berlin (sechs Mal die drei, eine vier) wurde Dritter, Nürnberg landete auf Rang fünf. Das kleine Finale der drei Aufsteiger gewann Oberhausen vor Kassel und Oldenburg. Am 19. Februar steigt das nächste Turnier in Braunschweig und die nächste Chance für Göttingen. „Wir haben gezeigt, dass wir durchaus eine Perspektive nach oben haben. In Braunschweig wollen wir noch mehr Dreien holen", kündigte Göttingens Trainer an. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Februar 2011 um 08:11 Uhr |
Pressespiegel
| Mit Perspektive nach oben |
Montag, den 07. Februar 2011 um 08:08 Uhr
Geschrieben von: Ralf Walle, HNA

Gehofft, gekämpft, gezittert - doch am Ende war es wieder nur Rang vier. Der TSC Schwarz-Gold Göttingen zeigte am Samstagabend beim Heimturnier in der Tanzsport-Bundesliga für Standarformationen erneut eine beeindruckende Leistung, verpasste aber den Sprung auf das Podest. Göttingens Trainer Markus Zimmermann war mit der Platzierung seines Teams nicht unzufrieden, schränkte aber ein: „Die eine oder andere drei mehr in unserer Bewertung hätte aber durchaus noch dabei sein dürfen."